Seltene & Besondere GEhölze

Gehölze für die Puffer-Zone

 

In dieser Kategorie findest du einige Gehölze, die eher selten sind in manchen Regionen gar nicht vorkommen, jedoch nützlich und heimisch sind. Für den privaten Garten und viele heimische Tiere eine Bereicherung und mit Sicherheit ein Hingucker.

 

Preistransparanz: Durch den Einkauf in unserem Online-Shop unterstützt du das Anlegen und Pflegen naturnaher Flächen, sog. "Lebensinseln". Der gesamte Gewinn fließt in die Förderung naturnaher Flächen. Es kann daher sein, dass manche Preise von den Preisen bei einem Kauf direkt ab Hersteller abweichen. Mehr dazu in den FAQ


Essbare Eberesche

Sorbus aucuparia Edulis

 

Die Essbare Eberesche hat einen gleichmäßig pyramidalen Wuchs, im Alter entwickelt sich die lockere Krone eher rundlich bis oval. Der kleine Baum erreicht eine Höhe von bis zu 10 m. Die Blütezeit von Sorbus aucuparia Edulis fällt in den (Ende) Mai, dann schmücken zahlreiche Dolden mit kleinen weißen Blüten den ganzen Baum. Aus den Blüten entwickeln sich die roten, essbaren Beeren. Auch sie zieren diesen schönen Baum mit ihren großen Fruchtständen. Die Beeren dieser Sorte enthalten nicht so viel Gerbsäure wie die kleineren Früchte der Wildform. Die Vogelbeeren enthalten sehr viel Vitamin C und lassen sich z.B. zu einem schmackhaften, etwas herben Gelee verarbeiten. Im Herbst zeigt sich die Essbare Eberesche dann sehr farbenfroh. Das leuchtende Gelb-Orange der Blätter im Zusammenspiel mit den roten Früchten ergibt dann noch einmal ein ganz besonderes Highlight im Garten.

 

Sorbus aucuparia Edulis liebt etwas besseren Boden in sonniger Lage. Verwendung findet diese schöne Sorte z.B. als Hausbaum, Alleebaum, Vogel- und Bienennährgehölz oder als Solitär. Dieses vielseitig verwendbare Gehölz ist auch sehr frosthart. Bei uns wird die Essbare Eberesche durch Veredlung vermehrt und eintriebig kultiviert. Ein weiteres, interessantes Wildfruchtgehölz der gleichen Gattung ist z.B. Elsbeere. Sorbus aucuparia Edulis ist sehr frosthart und windfest und wird daher auch gerne in Skandinavien, Osteuropa oder in küstennaher Regionen gepflanzt.

 

Blütezeit: Mai

Standort: sonnig und warm

Boden: frisch, humös

Rückschnitt: schnittverträglich, keine besondere Pflege nötig

 

Lieferung: Heister ohne Ballen 125 bis 150 cm hoch

Versandzeit: Oktober bis Anf. Mai

16,95 €

  • 1 kg
  • leider ausverkauft

Gold-Kornelkirsche

Cornus mas Aurea

 

Bei der Gold-Kornelkirsche handelt es sich um eine seltene Spielart der einheimischen Kornelkirsche, die durch goldgelbe Blätter und etwas schwächeren Wuchs auffällt. Wie die einfachen Kornelkirsche blüht diese Sorte auch im Frühjahr gelb auf und bekommt im Herbst essbare Früchte, die sehr Vitamin-C-haltig sind. Dieser mittelgroße Strauch setzt mit seiner gelben Belaubung schöne Akzente im Garten.

 

Blütezeit: Februar, März

Standort: Sonnig bis halbschattig

Boden: Sandig bis lehmig

Rückschnitt: Schnittverträglich

 

Lieferung: Containerpflanze 40/60 cm

Versandzeit: Ganzjährig lieferbar

29,95 €

  • 1 kg
  • leider ausverkauft

Pimpernuss

Staphylea pinnata

 

Die im Herbst erscheinenden Früchte, in denen der Samen klappert, gaben diesen Strauch, der in sehr milden Gebieten Deutschlands als heimisch gilt, seinen Namen: Rasselnuss.

Dieser aufrechte Strauch mit einer Höhe von 2 bis 3 m liebt eine sonnige Lage und frischen, humosen Boden.

 

Detaillierte Pflanzenbeschreibung:

Die Pimpernuss kommt bei uns in Deutschland nur noch selten vor, daher steht sie inzwischen unter Naturschutz. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Mitteleuropa. Bis in Höhenlagen von ca. 600 m ist der Strauch überwiegend in Laub- und Mischwäldern zu finden. Die Pimpernuss benötigt einen sonnigen Standort in warmen Lagen. Der Boden sollte frisch, nahrhaft und humos sein.

Die Verwendung der Früchte ist recht vielseitig. Die Pimpernüsse können einfach nur geröstet oder auch zu Likör verarbeitet werden. In getrocknetem Zustand hat man vermutlich schon in sehr frühen Zeiten Schmuck aus diesen 'Nüssen' gefertigt, z. B. Rosenkränze.

Der Name der Pimpernuss leitet sich von pimpern = klappern ab. Die reifen 'Nüsse' klappern in den blasigen Kapseln, wenn diese vom Wind bewegt werden. Der botanische Name leitet sich von Staphyle dem griechischem Wort für Weintraube ab, dieser bezieht sich auf die traubenartige Anordnung der Blüten. 

 

Blütezeit: Mai

Standort: sonnig und warm

Boden: frisch, humös

Rückschnitt: schnittverträglich, keine besondere Pflege nötig

 

Lieferung: Containerpflanze 40/60 cm

Versandzeit: Mitte Oktober bis April

18,95 €

  • 1 kg
  • leider ausverkauft

Roter Traubenholunder

Sambucus racemosa

 

Aus den cremeweißen Blüten im April entwickeln sich zum Sommer hin rote Beerentrauben. Diese sind roh nicht genießbar, können aber verarbeitet verzehrt werden. Vorsicht ist geboten, da die Samen in den Beeren giftig sind.

Dieses einheimische Wildgehölz wächst zu einem 3 bis 4 m hohen Strauch heran. Sambucus racemosa liebt einen frischen humosen Boden, der gut mit Nährstoffen versorgt ist. In der Landschaft ist der Rote Holunder häufig an Waldrändern, in Lichtungen oder in der Nähe von Gebüschen zu finden. Er ist in fast ganz Mitteleuropa heimisch, aber nicht so stark verbreitet wie der Schwarze Holunder.

 

Detaillierte Pflanzenbeschreibung:

Obwohl der rote Traubenholunder in Europa, Asien und Nordamerika weit verbreitet ist, gibt es doch einige große Lücken in seinem Verbreitungsgebiet. Diese Pflanze fehlt z.B. in Norddeutschland, dafür ist sie häufig in Süddeutschland und auch in Höhenlagen von bis ca. 2000 Metern zu finden. Der rote Traubenholunder wird gerne in naturnahen Hecken und Mischpflanzungen eingesetzt, auch als Zierstrauch oder Vogelnährgehölz eignet er sich gut.

Für die Insekten- und Vogelwelt ist der rote Traubenholunder eine wichtige Nahrungsquelle. Seine Samen werden durch Vögel verbreitet. Für den Menschen sind die Früchte nicht von großer Bedeutung, können aber zu Marmelade verarbeitet werden. Sie enthalten allerdings giftige Kerne, die auch durch Kochen nicht unschädlich werden.

Der rote Traubenholunder verdankt seinen Namen vermutlich der Form seiner Fruchtstände, die kegelförmig sind und von der Optik her an Weintrauben erinnern. Der Name Holunder könnte vom Wort hohl abgeleitet sein, was sich auf die leicht auszuhöhlenden Zweige beziehen würde. Sambucus racemosa besitzt braunes Mark und kann so gut vom Schwarzen Holunder (weißes Mark) unterschieden werden.

 

Blütezeit: April

Standort: sonnig und warm

Boden: frisch, humös

Rückschnitt: schnittverträglich, keine besondere Pflege nötig

 

Lieferung: Containerpflanze 40/60 cm

Versandzeit: Ganzjährig lieferbar

8,95 €

  • 1 kg
  • leider ausverkauft

Sanddorn, männlich

Hippophae rhamnoides Pollmix

 

Pollmix ist eine männliche Sorte, die man benötigt, um die weiblichen Blüten zu befruchten. Man geht vom einem Verhältnis von 1:4 (männlich : weiblich) aus, um ein gutes Befruchtungsergebnis zu erzielen. Auf dem Foto sind die männlichen Blüten gut zu erkennen. Es kann aber immer auch mal wieder vorkommen, dass der männliche Bestäuber Pollmix auch einige, sehr wenige Früchte ansetzt.

Sanddorn sollte auf einen trockenen Standort in voller Sonne gepflanzt werden. Er ist auch sehr gut für den Küstenschutz einsetzbar. Die Endhöhe liegt nach ca. 10 Jahren bei 3 bis 4 m, die Breite bei 2 bis 3 m.

 

Blütezeit: März – Mai

Standort: sonnig und warm

Boden: trocken, sandig

Rückschnitt: schnittverträglich, keine besondere Pflege nötig

 

Lieferung: Containerpflanze 40/60 cm

Versandzeit: ganzjährig lieferbar

9,95 €

  • 1 kg
  • leider ausverkauft

Sanddorn, weiblich

Hippophae rhamnoides Leikora

 

Der weibliche Sanddorn ist besonders beliebt aufgrund seiner bekannten Früchte. Die orangen Beeren besitzen einen sehr hohen Vitamin C  Gehalt und eignen sich hervorragend zur Herstellung von Marmelade und Saft. Die Blüte zeigt sich unscheinbar von März bis April. Hippophae rhamnoides Leikora besitzt silbrig-grau gefärbtes Laub, welches im Herbst noch lange am Trieb haften bleibt. Diese weibliche Kultursorte kann eine Wuchshöhe von 3  bis 4 m und eine Wuchsbreite von bis zu 3 m erreichen. Der jährliche Zuwachs liegt bei ca. 30 cm.

Hippophae rhamnoides Leikora bevorzugt einen trockenen Standort in sonniger bis leicht absonniger Lage. Zur Befruchtung der Blüten benötigt Hippophae rham. Leikora einen männlichen Partner. Hierzu eignet sich Hippophae rhamnoides Pollmix. Um ein gutes Befruchtungsergebnis zu erzielen geht man von einem Verhältnis 1:4 (männlich:weiblich) aus. Der Sanddorn Leikora hat eine sehr gute Winterhärte und wird auch gerne als Pioniergehölz eingesetzt. Besonders geeignet ist dieser Sanddorn zur Pflanzung von Wildfruchthecken, in Plantagen oder auch als Windschutz.

 

Blütezeit: März – Mai

Standort: sonnig und warm

Boden: trocken, sandig

Rückschnitt: schnittverträglich, keine besondere Pflege nötig

 

Lieferung: Containerpflanze 60/100 cm

Versandzeit: ganzjährig lieferbar

12,95 €

  • 1 kg
  • leider ausverkauft

Wolliger Schneeball

Viburnum lantana

 

Die wollig behaarten Blätter und jungen Triebe des Schneeballs waren ausschlaggebend für den deutschen Namen. Viburnum lantana bekommt weiße, bis 10 cm große schirmartige Blüten im Mai/Juni. Ab Spätsommer entwickeln sich die eiförmigen Steinfrüchte. Sie sind zuerst rot gefärbt, färben sich im Herbst langsam dunkler, bis sie in Vollreife als schwarze Früchte den Strauch bis weit in den Winter zieren.

Dieser heimische sommergrüne Strauch erreicht eine Höhe bis zu 4 m. Der wollige Schneeball bevorzugt eine sonnige bis leicht schattige Lage und stellt keine besonderen Ansprüche an die Bodenverhältnisse. Man pflanzt den Strauch gerne an Waldlichtungen, in Gruppen mit anderen heimischen Gehölzen und in die freie Landschaft.

 

Detailierte Pflanzenbeschreibung:

Viburnum lantana, der wollige Schneeball, ist eine vielseitig einsetzbare Gebrauchsgehölzart. Er eignet sich ganz hervorragend zur Bodenbefestigung und zur Befestigung von Hängen und Böschungen, da das Wurzelsystem dieser Pflanze weitstreichend und voluminös ist. Auch als Schutzbepflanzung und als Verkehrsbegleitgrün findet der wollige Schneeball Verwendung, da er industrie- und stadtklimafest ist. Trockenheit im Sommer verträgt diese anspruchslose Pflanze sehr gut. Ein starker Rückschnitt ist möglich, da der Wollige Schneeball ein hohes Ausschlagvermögen besitzt. Der Schneeball ist außerdem ein wichtiges Vogelnist- und nährgehölz.

Die roten Beeren des wolligen Schneeballs erscheinen etwa ab August an der Pflanze. Im September färben diese sich dann schwarz. Da nicht alle Beeren gleichzeitig dunkel werden, entsteht ein interessantes Farbspiel. In rohem Zustand führt der Genuss der Beeren zu Erbrechen und Durchfall. Gekocht können sie zu Gelees oder Marmelade verarbeitet werden.

Der lateinische Name der Pflanze - Viburnum lantana - leitet sich von den biegsamen Zweigen ab. Vor allen Dingen für Bögen und Pfeile fanden die Zweige früher Verwendung. In der Heilmedizin finden die Beeren und Blätter des Wolligen Schneeballs Anwendung bei Angina und Zahnfleischerkrankungen.

 

Blütezeit: Mai, Juni

Standort: Sonnig bis halbschattig

Boden: Humös bis mager durchlässig

Rückschnitt: Sehr gut schnittverträglich

 

Lieferung: Strauch ab 6 Triebe

Versandzeit: Mitte Oktober bis April

5,45 €

  • 1 kg
  • leider ausverkauft

Hinweis: Sie können diese Gehölze zum Teil auch als größere Pflanzen von uns beziehen. Bitte senden Sie Ihre Anfrage dazu an: info@lebensinseln-shop.de Vielen Dank!