Wild-Rosen

Wildrosen für die Puffer-Zone

 

Es gibt eine Menge einheimischer Wildrosen. Eine Auswahl der wichtigsten in Deutschland oder Europa heimischen Rosen für die Gestaltung von Hortus und Naturgarten haben wir hier zusammengestellt. Ungefüllt blühende Sorten sind am wertvollsten für Wildbienen. Sie bringen natürlich auch Vögeln im Winter Futter durch ihre Hagebutten.

 

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Apfelrose

Rosa villosa

 

Die Blättchen sind elliptisch, länglich, 3 bis 5 cm lang, oben graugrün und behaart, unten filzig und drüsig, sowie etwas harzig duftend. Die Blüten sind rosa, bis 5 cm groß, einfach und sitzen zu 1 bis 3 zusammen. Die Früchte sind kugelig, länglich, bis 2,5 cm dick, dunkelrot und borstig. Die Früchte sind in der Küche verwendbar. Die im Orient und Teilen Europas beheimatete Wildrose erreicht eine Höhe von 150 bis 200 cm. Die Rose ist auch unter dem Synonym Rosa pomifera bekannt.

 

Detaillierte Pflanzenbeschreibung:

Die hauptsächlich in den Gebirgsregionen Europas beheimatete Apfelrose bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen, kalkhaltigen Standort. Durch gezielten Anbau wegen der großen Hagebutten ist die Rose inzwischen auch in flacheren Gegenden vertreten. Die Apfelrose eignet sich sehr gut als Zierstrauch und Vogelnährgehölz, wegen der leichten Ausläuferbildung ist sie u.a. auch zur Bodenbefestigung und zur Befestigung von Hängen gut einsetzbar.

 

Den Vögeln bietet Rosa villosa nicht nur Nahrung in der kalten Jahreszeit, sondern auch einen relativ sicheren Nistplatz. Den zahlreichen Bienen und anderen Insekten dienen die ungefüllten Blüten als Nahrungsquelle. Die fleischigen Hagebutten der Apfelrose lassen sich sehr gut zu Marmelade verarbeiten.

 

Die Hagebutten der Apfelrose sind relativ groß und erinnern an kleine Äpfel. Daher leitet sich vermutlich der deutsche Name der Apfelrose ab. Der botanische Artname „villosa“ steht für zottig/behaart und bezieht sich auf das grau-grüne Laub, welches oberseits behaart und unterseits filzig und drüsig ist.

 

Wuchshöhe: bis 200cm

Blüte: Juli

Boden: kalkhaltig, locker

Standort: sonnig bis halbschattig

9,50 €

  • 1 kg
  • leider ausverkauft

Ackerrose

Rosa agrestis

 

Die Acker-Rose ist ein submediterran-subatlantisches Florenelement. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von den Mittelmeerländern mit den Atlasländern bis zum Süden der Britischen Inseln, dem südlichen Mitteleuropa und den Alpen. Der Ursprung der Rosa agrestis liegt im ganzen europäischen Raum bis nach Nordwest Afrika.

 

Diese Wildrose mit schmalen, mittelgrünen  glänzenden  Blättern, hat ihren  Namen durch ihr verbreitetes Vorkommen an Ackerrändern zu verdanken. Die Triebe von Rosa agrestis sind relativ stark mit hakigen Stacheln besetzt. Diese einmalblühende, weiße Wildrose hat einen sanften Duft und die Blätter verströmen ein leichtes Apfelaroma. Die Blüte erscheint im Juni, im Herbst entwickeln sich längliche in Büscheln stehende Hagebutten.Der sommergrüne Strauch kann eine Höhe von 150 bis 200 cm erreichen.

 

Sie kommt mit mageren, trockenen, sowie sonnigen bis halbschattigen Standorten zurecht. Sie ist anspruchslos, wächst auf sandigen bis steinig- lehmigen Standorten. Auch Höhenlagen bis 1400 m werden von ihr toleriert.  Für die Vogel- und Insektenwelt bietet sie ein ergiebiges Nahrungsangebot im Frühjahr wie im Herbst und Winter.

 

Wuchshöhe: 150 – 200cm

Blüte:  Juni – Juli

Boden: mager, trocken, sandig bis lehmig

Standort: sonnig bis halbschattig

9,50 €

  • 1 kg
  • leider ausverkauft

Bibernellrose

Rosa pimpinellifolia

 

Die ausläufertreibende Rosenart mit stark bestachelten Trieben bekommt eine weiß-gelbe Blüte im Mai und schwarze kugelige Hagebutten ab September.

Diese heimische Wildrosenart erreicht eine Höhe von 150 cm und wirkt besonders gut in größeren Kolonien, verträgt aber keine Beschattung.

 

Detaillierte Pflanzenbeschreibung:

Die anspruchslose Bibernell-Rose ist in Europa fast überall verbreitet, sie fehlt allerdings in Norddeutschland in einigen Gebieten völlig. Da dies eine der ältesten kultivierten Rosen ist, lässt sich das ursprüngliche Verbreitungsgebiet nicht mehr genau feststellen. Die ausläuferbildende Rose eignet sich sehr gut zur Boden bzw. Hangbefestigung und für lockere Hecken. Die Bibernell-Rose bevorzugt sonnige Standorte, an den Boden stellt sie keine besonderen Ansprüche.

 

Nicht nur als Zierpflanze hat die Bibernellrose einen hohen Stellenwert, ihre ungefüllten Blüten bieten auch zahlreichen Insekten Nahrung und im Spätsommer freuen sich die Vögel und einige Kleinsäuger über die dunklen Hagebutten dieser Rose. Da die Hagebutten wenig fleischig sind, lohnt sich eine Verarbeitung zu Marmelade oder ähnlichem nicht.

 

Den botanischen Namen verdankt die Rose ihren relativ kleinen, rundlichen  Blättern, diese erinnern von der Form her an die Blätter der Pimpinelle auch Bibernelle genannt, einem Küchenkraut. Von Rosa pimpinellifolia gibt es eine Vielzahl von Züchtungen mit den unterschiedlichsten Blütenfarben und -formen. Sie sind (wie die Wildart) sehr winterhart und werden daher gerne in Skandinavien gepflanzt.

 

Lieferung: Containerpflanze 30 – 50 cm

Wuchshöhe: bis 50 – 200cm

Standort: Sonnig

Blüte: Mai

Blütenfarbe: weiss

Boden: sandig

 

33,85 €

  • 1 kg
  • verfügbar
  • 1 - 3 Wochen1

Blaue Hechtrose

Rosa glauca

 

Typische Merkmale dieser Pflanze sind das bläuliche Blatt, die einfachen rosa Blüten im Juni und die roten länglichen Hagebutten im Herbst.

Diese einheimische, sommergrüne Wildrose erreicht eine Höhe von 2 bis 3 m, geeignet ist sie für Knick, Landschafts- und größere Gartenbepflanzung. Man findet diese Rose in der Literatur auch unter Rosa rubrifolia.

 

Detaillierte Pflanzenbeschreibung:

Die blaue Hechtrose ist in Mittel- und Südeuropa verbreitet anzutreffen. Bis in Höhenlagen von 1800 Meter ist diese Wildrose vertreten, in Norddeutschland dagegen ist sie eher selten zu finden. Durch ihre besondere Blattfarbe ist die Rose, nicht nur zur Zeit der Blüte, eine attraktive Zierpflanze für den Garten. Auch als Vogel- und Bienennährgehölz ist die blaue Hechtrose gut zu verwenden. An den Boden stellt sie keine besonderen Ansprüche, nur sehr lehmige oder nasse Böden werden nicht vertragen. Der Standort sollte, wie bei fast allen Rosen, sonnig sein.

Die ungefüllten Blüten im Frühjahr stellen eine gute Nahrungsquelle für einige Insektenarten dar. Den Vögeln bietet diese Wildrose einen sicheren Nistplatz und im Herbst dann auch noch Nahrung in Form von Hagebutten. Theoretisch sind die Hagebutten der blauen Hechtrose auch zur Verarbeitung in der Küche geeignet, allerdings finden hier überwiegend die Früchte der Hunds-, Vitamin-, und Apfelrose Verwendung.

Der botanische Name Rosa glauca gibt einen Hinweis auf die bläulichen Blätter der Pflanze, der frühere Name rubrifolia bedeutet rotblättrig, dieses ist die Pflanze zur Zeit des Laubaustriebs.

 

Lieferung: Containerpflanze 30 – 50 cm

Wuchshöhe: 200 cm – 300 cm

Blüte: Juni-Juli

Boden: keine besonderen Ansprüche, nicht zu nass und lehmig

Standort: sonnig bis halbschattig

8,25 €

  • 1 kg
  • leider ausverkauft

Essigrose

Rosa gallica

 

Die Essigrose ist in Mittel- und Südeuropa heimisch, kommt in der freien Natur aber nur noch selten vor. Rosa gallica blüht im Juni mit einer dunkelrosa bis hellroten, ca. 5 cm großen einfachen Blüte und verströmt einen angenehmen Duft. Die roten Hagebutten sind relativ kugelig und mit Borsten versehen.

Sie treibt sehr stark unterirdische Ausläufer und wird 100 bis 150 cm hoch. Sie liebt warme, trockene Standort in voller Sonne. Rosa gallica ist schon von alters her Rohstofflieferant für Rosenöl, Rosenessig und Parfüm, sowie für die Naturheilkunde unentbehrlich. Ferner sind aus Kreuzungen mit  Rosa gallica sehr viele Sorten entstanden. Zu nennen wären Versicolor, Complicta, Charles de Mills und die Apotherrose Rosa gallica Officinalis.

 

Detaillierte Pflanzenbeschreibung:

Die Essigrose ist sehr vielseitig einsetzbar. Durch Ihre Neigung Ausläufer zu bilden ist sie zur Boden- und Hangbefestigung sehr gut geeignet. Sie eignet sich auch ganz hervorragend für großflächige Bepflanzungen und als Straßenbegleitgrün. Die seit Jahrhunderten kultivierte Essigrose bildet die Grundlage vieler heutiger Rosensorten.

Aufgrund des Ölgehalts der Blütenblätter wird die Essigrose  schon seit dem 13. Jahrhundert  überwiegend in Frankreich angebaut. Hier gilt die Stadt Provins als Hauptanbaugebiet. Auch für die Fauna ist die Essigrose dank Ihrer Blüten und Hagebutten eine wichtige Nahrungsquelle.

Da die sehr aromatischen Blütenblätter dieser Rose gut für die Herstellung von Rosenessig geeignet sind erklärt dies den deutschen Namen dieser Wildrose. Der botanische Name gallica bezieht sich auf die großen Vorkommen dieser Rose in Frankreich. Die Essigrose kommt ursprünglich aus Kleinasien und wurde wohl von Kreuzrittern im Mittelalter nach Frankreich eingeführt. Vor allem im Ort Provins (südöstlich von Paris) wurde diese Rose über einige Jahrhunderte intensiv angebaut, um Rosenöl zu gewinnen. Aber auch aus der Züchtung ist Rosa gallica nicht wegzudenken. Vor allem im 18. und 19. Jahrhundert entstanden eine Vielzahl von neuen Rosensorten, bei denen Rosa gallica mit eingekreuzt wurde.

 

Lieferung: Containerpflanze 30 – 50 cm

Wuchshöhe: 80 cm - höchstens 150 cm

Blüte: Juni – Juli

Boden: keine besonderen Ansprüche

Standort: volle Sonne, warm, trocken

7,95 €

  • 1 kg
  • leider ausverkauft

Essig-Hundsrose

Rosa x aunieri

 

Die heimische Kriechende Essig-Hunds-Rose zeichnet sich durch einen niedrigen und dichtbuschigen Wuchs aus. Diese schöne Wildrose erreicht eine Wuchshöhe von lediglich 30 bis 50 cm. Ihre großen, rosa Blüten zeigen sich meist von Ende Mai bis in den Juni. Für Bienen und Hummeln stellen die ungefüllten und zahlreich erscheinenden Blüten eine gute Nahrungsquelle dar. Ihr Duft ist dabei ganz typisch für Wildrosen. Rosa x aunieri schmückt sich im Herbst mit ca. 1,5 cm großen, orangeroten Hagebutten, diese stehen als willkommene Abwechslung auf dem Speiseplan einiger Vogelarten.

 

Die Kriechende Essig-Hunds-Rose gedeiht an sonnigen bis halbschattigen Standorten. An den Boden werden keine besonderen Ansprüche gestellt. Diese blühfreudige Rose eignet sich hervorragend als Bodendecker oder auch für Flächenpflanzungen oder entlang von Zäunen. Sie bildet keine Ausläufer und ist hitzeverträglich. Nicht nur für naturnahe Gärten stellt die Kriechende Essig-Hunds-Rose eine wertvolle Bereicherung dar. Weitere Wildrosen die sich als Flächendecker bestens eignen sind z.B. Kriechrose oder auch Bibernellrose.

 

Lieferung: Containerpflanze 30 – 50 cm

Wuchshöhe: 30 cm – 50 cm

Blüte: Juni – Juli

Boden: keine besonderen Ansprüche

Standort: sinnig bis halbschattig, warm, trocken

19,95 €

  • 1 kg
  • leider ausverkauft

Filzrose

Rosa tomentosa

 

Die heimische Wild Rose Rose tomentosa ist eine wertvolle Nahrungsquelle für unsere Insekten und Vögel. Für bis zu 10 Wildbienenarten und über 100 weiteren Insektenarten ist die im Juli erscheinende Blüte eine wertvolle Quelle für Nektar und Pollen. Die Hagebutten dienen der Vogelwelt bis weit in den Winter hinein als Futterspender. Die Filzrose bietet mit ihren stachelbewährten  Trieben, den Vögeln zusätzlich Nistplatz und Schutz vor Fressfeinden. Der Name Filzrose bezieht sich bei Rosa tomentosa auf ihre hellen, stumpfgrünen Blätter. Die Ober- und Unterseite der gefiederten Blätter sind flaumig bis filzig behaart. Die Strauchrose Rosa tomentosa wächst breitbuschig, gedrungen mit kräftigen, bestachelten Trieben zu einer Höhe von 1,50m und einer Breite von 1,20m. Die duftende blassrosa Blüte erscheint im Juni, im verblühen werden die bis zu 3 bis 5 cm großen Schalenblüten weiß. Schließlich wachsen die 1,5 cm großen Hagebutten aus den Blüten. Die tiefroten,  oval kugeligen, leicht nach Harz duftenden, Hagebutten schmücken die Rosa tomentosa bis weit in den Winter hinein.

 

An einem sonnigen bis halbschattigen trockenwarmen Platz wird die Filzrose sich bald heimisch fühlen und gut gedeihen. Der Boden sollte kalkhaltig, neutral, locker und tiefgründig sein. In der Natur kommt Rosa tomentosa an Waldrändern, in Hecken und Gebüschen vor. Sie ist allerdings in Mittel- und Westeuropa nur sehr zerstreut anzutreffen. In den südlichen Ländern Europas kommt sie etwas häufiger vor. Verwendung findet die Filzrose in Mischpflanzungen und Hecken. Die Wildrose Rosa tomentosa wird durch Aussaat vermehrt und sollte in keinem naturnahen Garten fehlen.

 

Lieferung: Containerpflanze 30 – 50 cm

Wuchshöhe: 150 cm

Blüte: Juli

Boden: kalkhaltig, locker

Standort: sonnig bis halbschattig

9,95 €

  • 1 kg
  • leider ausverkauft

Kleinblättrige Rose

Rosa elliptica

 

Rosa elliptica hat ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet in Mitteleuropa. Hier ist sie vorwiegend auf eher trockenen Böden an Waldrändern anzutreffen. Ihr gedrungener und dichter Wuchs macht sie zu einem idealen Vogelschutzgehölz. Die mit Stacheln bewehrten Zweige sorgen dafür, dass die Vogelnester vor Katzen geschützt sind. Zudem bieten die aus den ungefüllten Blüten entstehenden Hagebutten auch reichlich Nahrung für die gefiederten Freunde. Die rosa bis weißen Blüten zieren die Keilblättrige Rose im Juni. Rosa elliptica ist nah verwandt mit Rosa rubiginosa, der schottischen Zaunrose, ähnlich wie bei dieser Wildrose duftet ihr elliptisch bis längliches Blattwerk auch angenehm nach Apfel. Dieser Strauch wird bis 2 m hoch und ist auch als Rosa inodora oder Rosa graveolens bekannt.

 

Die Keilblättrige Rose verträgt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Diese Wildrose ist kalkliebend, sie kommt auch auf eher trockenen, lehmigen Böden gut zurecht. Zu verwenden ist Rosa elliptica als Hecken- oder auch in Gruppenpflanzungen. Die anspruchslose Rose findet auch als Bienennährgehölz Verwendung, sie besitzt zudem eine gute Winterhärte. Weitere Wildrosen, die sich zur Pflanzung dichter Hecken gut eignen, sind z.B. Schottische Zaunrose, Rote Büschelrose oder auch Kartoffelrose bzw. Apfelrose.

 

Lieferung: Containerpflanze 60 – 100 cm

Wuchshöhe: 100 – 200 cm

Blüte: Juni – Juli

Boden: kalkhaltig, locker, trocken

Standort: sonnig bis halbschattig

5,95 €

  • 1 kg
  • leider ausverkauft

Kleinblütige Rose

Rosa micrantha

 

Diese sehr seltene Wildrose stammt aus Mitteleuropa und besitzt einen aufrechten, dicht verzweigten Wuchs und (im Alter) bogig überhängenden Trieben. Rosa micrantha besitzt bis zu 3 cm große Blüten, die im Juni erscheinen und eine charakteristischen Duft verströmen. Aus ihnen entwickeln sich im Herbst eirunde Hagebutten, die eine Größe von ca. 1,5 cm haben.

 

Rosa micrantha wird durch Aussaat vermehrt und steht verwandtschaftlich Rosa rubiginosa sehr nahe. Die kleinblütige Rose ist sehr robust und kann gut für Windschutzhecken, Knicks und freiwachsenden Hecken eingesetzt werden.

 

Lieferung: Containerpflanze 60 – 100 cm

Wuchshöhe: 150 – 350 cm

Blüte: Juni

Boden: keine besonderen Ansprüche

Standort: sonnig bis halbschattig

8,95 €

  • 1 kg
  • leider ausverkauft

Kriechrose / Feldrose

Rosa arvensis

 

Einfache, weiße, verhältnismäßig große Blüte im Juni/Juli und ab September kugelige bis ovale, ziegelrote Hagebutten zieren diese eher bodendeckende Rose. Diese einheimische Rose bildet ein dichtes Unterholz. Es bietet somit gute Rückzugsmöglichkeiten für die Vogelwelt.

 

Detaillierte Pflanzenbeschreibung:

Das Verbreitungsgebiet der Kriechrose erstreckt sich in Deutschland von den Mittelgebirgen bis zu den Alpen. Im Norden und Osten ist sie dagegen kaum vertreten. Der Standort für diese bodendeckende Wildrose sollte sonnig bis halbschattig sein. Am besten gedeiht die Pflanze auf nährstoffreichen, humosen Ton- oder Lehmböden. Die Kriechrose verbreitet sich durch Aussaat und durch Ausläufer. Sie ist daher zur Befestigung von Hängen und Böschungen sehr gut geeignet. Auch zur Bepflanzung von Flächen wird sie gerne verwendet.

Neben der Unterschlupfmöglichkeit für Vögel bieten die Blüten und Hagebutten dieser Wildrose auch eine gute Nahrungsquelle für Insekten, Vögel und kleine Säugetiere. Da die Hagebutten klein sind und kaum Fruchtfleisch bilden werden sie, im Gegensatz zu den Hagebutten anderer Wildrosen, in der Küche nicht verwendet.

Der Name der Kriechrose erklärt sich durch ihre Wuchsform. Für die aus Schottland stammenden Ayrshire-Rosen bildet die Rosa arvensis die Grundlage. In der Regel vermehren wir Rosa arvensis über Steckholz und bieten zusätzlich auch sämlingsvermehrte Pflanzen an.

 

Die Kriechrose eignet sich nicht als Heckenrose entlang von Zäunen, da sie zu wüchsig dafür ist.

 

Lieferung: Containerpflanze 60 – 80 cm

Wuchshöhe: bis zu 200 cm

Blüte: Juni – Juli

Boden: humos ton- / lehmhaltig

Standort: sonnig bis halbschattig

 

9,95 €

  • 1 kg
  • verfügbar
  • 1 - 3 Wochen1

Raublättrige Rose

Rosa jundzillii

 

Rosa jundzillii verdankt ihren Namen Professor Jundzii aus Wilna. Das Laub ist wechselseitig gefiedert, die Blätter sind mattgrün und durch, an der Unterseite befindliche Drüsenborsten, matt und rau. Im Juni/Juli erscheinen ihre duftenden rosa Blüten, aus denen sich im Herbst die kräftig roten, ovalen Hagebutten bilden. Ihre mit gebogenen Stacheln besetzten Triebe sind häufig leicht bereift.

Das Verbreitungsgebiet der Rose erstreckt sich über das gesamte Gebiet Mittel- und Südeuropas. Für die Insekten- und Vogelwelt ist sie mit ihrem reichen  Nahrungsangebot das ganze Jahr über attraktiv. An den Boden stellt Rose jundillii keine besonderen Ansprüche, sie kommt gut mit kargen Standorten zurecht. Dieser sommergrüne dichtverzweigte  Strauch erreicht eine Höhe von 150 bis 200 cm.

 

Container: bis zu 30 – 60cm

Wuchshöhe: bis zu 200cm

Blüte: Juni – Juli

Boden: karg, trocken, sandig

Standort: sonnig bis halbschattig

8,95 €

  • 1 kg
  • leider ausverkauft

Sumpfblättrige Rose, Flaumrose

Rosa obtusifolia

 

Diese seltene Wildrose mit hakigen Dornen besitzt eine weiße bis blass-rosa Blüte im Juni. Die Hagebutten sind scharlachrot bis orange und von kugeliger Gestalt. Die Blätter sind ober- und unterseits leicht behaart - von daher leitet sich auch der deutsche Name ab.

 

Es ist eine bis zu 2 m hohe strauchartig wachsende einheimische Wildrose, die einen sonnigen, warmen Ort bevorzugt, aber auch noch im leichten Schatten gedeiht. Sie ist auch unter dem Synonym Rosa tomentella bekannt.  Diese Rose eignet sich besonders für Hecken und unter Gehölzen, ist jedoch auch als einzelner Strauch zierend und nützlich.

 

Container: bis zu 30 – 60cm

Wuchshöhe: 150 –  200 cm

Blüte: Juni – Juli

Boden: keine besonderen Ansprüche

Standort: sonnig bis halbschattig

5,95 €

  • 1 kg
  • leider ausverkauft

Weinrose / Schottische Zaunrose

Rosa rubiginosa

 

Das 5 bis 7 gefiederte Laub duftet angenehm nach Äpfeln, die Blüte erscheint im Juni in einem hellem Karminrosa, die Früchte erscheinen ab September als eiförmige, scharlachrote Hagebutte Durch die sehr zahlreichen, etwas hakenförmigen Stacheln bildet diese heimische Rose undurchdringliche Sträucher.

 

Detaillierte Pflanzenbeschreibung:

Die wärmeliebende schottische Zaunrose ist in fast ganz Mitteleuropa heimisch. Sie ist bis in Höhenlagen von ca. 1200 Meter zu finden, dafür ist sie allerdings in Norddeutschland kaum verbreitet. Sie benötigt einen sonnigen bis halbschattigen Standort und einen kalk- und nährstoffreichen Boden. Das Pioniergehölz bildet undurchdringliche Hecken und kann auch als Verkehrsbegleitgrün eingesetzt werden. Wie alle Wildrosen ist auch die schottische Zaunrose als Vogel- und Bienennährgehölz verwendbar.

Für den naturnahen Garten ist diese reichfruchtende Rose besonders gut geeignet. Sie dient zahlreichen Insekten und Vogelarten als Nahrungsquelle.  Aus den Kernen der Hagebutte wird das begehrte Rosenöl hergestellt, vor allen Dingen in der Kosmetikindustrie findet es vielseitige Verwendung.

Vermutlich hatten auch die Gebrüder Grimm die Stacheln der schottischen Zaunrose vor Augen als sie das Märchen von Dornröschen verfassten.  Sie gehört aufgrund ihrer zahlreichen, hakenartigen Stacheln zu den wohl wehrhaftesten Wildrosen Europas. Pflanzt man Rosa rubiginosa als dichte Hecke, ist kein „durchkommen“ mehr möglich.

 

Liefertung: Container 60  – 100 cm

Wuchshöhe: 250 cm – 350 cm

Blüte: Juni – Juli

Boden: kalkhaltig, nährstoffreich

Standort: sonnig bis halbschattig

8,95 €

  • 1 kg
  • leider ausverkauft

Weichblättrige Rose

Rosa mollis

 

Die Weichblättrige, oder auch Weiche Rose bildet 4 bis 5 cm große, rosa Blüten. Die Hauptblütezeit liegt im Zeitraum Juni/Juli. Im Herbst entwickeln sich zahlreiche rote, runde Hagebutten, die teils glattschalig oder auch teils mit Borsten versehen sind. Die jungen Blätter sind anfangs leicht behaart, in der Regel 7-zählig und von frischgrüner Farbe.

Rosa mollis ist in Mitteleuropa und Kleinasien beheimatet und bildet dort 1 bis 1,5 m hohe Sträucher. An den Boden werden keine hohen Ansprüche gestellt, der Standort sollte sonnig, bis leicht absonnig sein. Rosa mollis ist Rosa villosa etwas ähnlich, aber besitzt meist kleinere Blätter. Früher wurde sie als Varietät von Rosa villosa geführt und war unter dem Namen Rosa villosa var. mollissima bekannt.

 

Liefertung: Container 40  – 60 cm

Wuchshöhe: 100 cm – 150 cm

Blüte: Juni – Juli

Boden: trocken, nährstoffreich, steinig

Standort: sonnig bis leicht absonnig

9,55 €

  • 1 kg
  • leider ausverkauft

Zimt-Rose

Rosa majalis

 

Diese sehr seltene Wildrose erscheint erblüht schon im Mai mit rosa bis karminroten Blüten. Zum Herbst bilden sich flachkugelige, bis 1 cm dicke Hagebutten mit dunkelroter Färbung. Der Name Zimtrose leitet sich von der rot-braunen Färbung der jüngeren Triebe ab.

Diese bis 150 cm hohe, durch Aussaat vermehrte Wildrose, die von Skandinavien bis West-Sibirien beheimatet ist, wächst auch gerne an etwas feuchteren Standorten. Rosa majalis neigt dazu, Ausläufer zu bilden und kann somit sehr gut zur Bepflanzung von Wällen und Böschungen eingesetzt werden.

 

Detaillierte Pflanzenbeschreibung:

Weil die Zimtrose schon seit Jahrhunderten kultiviert wird, ist die ursprüngliche Heimat kaum noch genau festzustellen; auffällig ist allerdings das sie im Westen und nördlich der Mittelgebirge sehr selten zu finden ist. Im Gegensatz zu allen anderen Wildrosen kann die Zimtrose auch an einem halbschattigen Standort gut Fuß fassen. Gut verwendbar ist diese Pflanze neben den schon erwähnten Einsatzgebieten auch als Vogelnähr- und Schutzgehölz und natürlich als Zierstrauch. Rosa majalis bildet relativ viele Ausläufer und ist daher in der Lage Böschungen und Wälle vor Erosion zu schützen.

Im Frühjahr dienen die ungefüllten Blüten den Insekten als Nahrungsquelle. Die Hagebutten im Herbst werden sehr gerne von Vögeln und Kleinsäugern als Nahrung angenommen. Die Tiere sorgen so für die Verbreitung des Samens der Zimtrose.  Als Nistplatz ist diese Wildrose auch sehr beliebt.

Die Zimtrose wird in einigen Regionen auch als Mairose bezeichnet, daher  kann man davon ausgehen, dass der botanische Name sich auf die frühe Blüte im Mai bezieht. Auffallend ist der schöne rote bis braunrote (einjährige) Trieb, der meist mit vielen hakenförmigen Stacheln besetzt ist.

 

Lieferung: Container 60 – 100 cm

Wuchshöhe: bis 150cm

Blüte: Mai-Juli

Boden: feucht, humös

Standort: halbschattig

6,25 €

  • 1 kg
  • leider ausverkauft